Jugend- und Jahrestreffen
der DNG in Frankfurt, 30.9 - 3.10.2004
Hey, zu sechst sind wir mit dem Zug von Basel nach Frankfurt gereist, voller Vorfreude auf das Treffen!
Und just an diesem Tag feierte M. seinen 22. Geburtstag. Mit einmal tief Luft holen und, naja, etwas Mithilfe aller, blies er die Kerzen aus, bevor es Schoggikuchen gab.
Müde aber glücklich erreichten wir die Jugendherberge, wo wir uns nach kurzem Erholungsschlaf ins Jugendtreff-Getümmel mischten. Immer wieder kamen neue Teilnehmer an und wurden mit grossem Hallo begrüsst. Gemeinsam ging's zum ersten Kneipenbesuch im nahegelegenen Ausgangsviertel... |
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Nach einer nur allzu kurzen Nacht wurde schon ab 7 Uhr das Frühstück angeboten. Um 9 Uhr begann bereits die Tagung mit einem dicht gefüllten Programm und etlichen Vorträgen. Erstmals wurden drei verschiedene Referate oder Workshops zur gleichen Zeit angeboten; so bestand die Möglichkeit, sich für das eine oder andere interessante Gebiet selbst zu entscheiden. Die Vielfalt reichte von Ernährung, Medikamente, Planung des Lebens bis hin zu verschiedenen Ängsten.
Speziell für uns Junge gab es einen Workshop zum Thema: 'Meine Ziele, meine Aufgaben trotz Narkolepsie: Ziele finden, Ziele erreichen, Arbeit mit dem Wieplan.' Auch M. hat einen Workshop angeboten, der übrigens auf grosses Interesse stiess und super Feedback bekam!
Am Nachmittag dann konnte zwischen Sport oder Erstellen von Traumcollagen ausgewählt werden. Wir trafen uns alle nach dem Abendessen wieder, und zwar im Gartenhaus; spontan war dieser Raum in einen Jugendtreff umgewandelt worden. Getränke standen dort bereit, es gab Chips und Snacks, und, klar, vor allem waren ausreichend Gummibärli eingekauft worden!
So kam man schnell ins Gespräch, um Erfahrungen und lustige Geschichten auszutauschen - wir waren schliesslich über 40 NarkoleptikerInnen! Da um 12 Uhr die Nachtruhe eingehalten werden musste, wurde auch sogleich der weitere Abend geplant. Ein paar Mädels machten sich auf den Weg zur Frauendisco, die anderen entschieden sich für einen Kneipenbesuch. Irgendwann trafen sich die einzelnen Grüppchen nochmals; in einer Disco, die schliesslich von uns Narkis in Beschlag genommen wurde.
Für Aussenstehende unerklärlich, ist es für uns ein Leichtes, nach nur drei Stunden Schlaf wieder rechtzeitig zum Frühstück zu erscheinen. Doch die Müdigkeit holte uns natürlich bald wieder ein; so mancher Vortrag wurde verschlafen... Nachträglich entschuldigen wir uns bei den Referenten für unser Schwänzen. Die Sonne lockte - und verlockte uns zu einem Bummel durch Frankfurt.
Traditionellerweise endet die Tagung mit dem 'Bunten Abend'. In den letzten Jahren spielte eine mittelmässige Band zum Tanz auf und das unattraktive Schlagerrepertoire musste stoisch ertragen werden. Doch diesmal war keine Band oder Tombola vorgesehen, und so wurde spontan eine Disco organisiert! Natürlich motzten einige ältere Teilnehmer über die Lautstärke, dennoch versuchten sie sich vereinzelt auch im Discotanz.
Auch heute wollte niemand gleich ins Bett - im Gegenteil, wir machten uns wieder chic für den Ausgang. In jeder Kneipe traf man auf andere "Sleepies", und, geschützt durch die Gruppe, kam es zu etlichen Kataplexien.
Am Sonntagmorgen schliesslich die offizielle Schlussbesprechung, bei der zu jedem Referat und Vortrag eine kleine Zusammenfassung geboten wurde. Was verschlafen wurde, konnte so nachgeholt werden.
Leider war auch schon wieder die Zeit gekommen um sich zu verabschieden - von vielen neuen oder aufgefrischten Bekanntschaften, von vielen intensiv geführten Gesprächen und von vielen neuen Eindrücken.
C., C. & C. > zu den Fotos
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